Seelenstrip einer RINGANA-Partnerin, Part III – Von Schneeball- und Pyramidensystemen und anderen Vorwürfen

Naturkosmetik-Netzwerk: ein Schneeballsystem?

Jedes gute Drama besteht bekanntlich aus 3 Akten. Nach dem etwas aufregenden 2. Akt meines Seelenstrips, in dem ich mich mit meinen höchstpersönlichen Befindlichkeiten durchaus aus dem Fenster gelehnt habe, löst sich am Ende des 3. Aktes wieder alles in Wohlgefallen auf. Wollen wir`s zumindest hoffen.

Ich greife heute die klassischen 3 Vorurteile auf, die bezugnehmend auf RINGANA häufig umhergeistern:

1. Das ist ja ein Schneeballsystem/ Pyramidenspiel!

2. Aufgrund der Provision für die PartnerInnen sind die Produkte überteuert

3. Wenn die Produkte so gut sind – warum gibt es sie dann nicht im normalen Handel?

1. Ist RINGANA ein Schneeballsystem oder Pyramidenspiel?

Ich gebe zu: ich selbst habe damals „Ringana Pyramidensystem“ gegoogelt. Da steckt wohl in vielen von uns die diffuse Angst vor etwas Illegalem, in das man hineingerät, vor allem bei einem Geschäftssystem, das so fremd erscheint. Und obwohl man unter Umständen nicht einmal genau weiß, was ein Schneeballsystem eigentlich genau ist (aber es ist defintiv bööööse), schreit man gleich mal panisch: „Pyramidenspiel!“, sobald man mit einem Produkt konfrontiert ist, das über ein Netzwerk vertrieben wird – und bringt damit absolut seriöse Unternehmen und Personen in Misskredit.
Ich kann hier tatsächlich nur über RINGANA sprechen, denn ich habe mich mit anderen Netzwerken nicht die Bohne auseinandergesetzt, und es dürfte durchaus eine Grauzone geben, in der sich gewisse Firmen, die als seriöse Netzwerke getarnt starten, doch recht schnell als Schneeballsystem entpuppen. Wahrscheinlich daher auch allgemein der schlechte Ruf.

Was RINGANA angeht, lässt sich die in der Überschrift gestellte Frage aber ganz einfach und schnell mit einem klaren „Nein!“ beantworten. Schlicht und einfach deshalb, weil Schneeball- bzw. Pyramidensysteme verboten sind. Und würde eine Firma, die auf einem Schneeballprinzip basiert (ergo: illegal agiert), in Österreich bereits seit über 20 Jahren existieren? Wäre sie einer von nur 1000 Leitbetrieben Austria? Hätte sie unzählige Auszeichnungen erhalten, unter anderem von der Wirtschaftskammer, dem ORF sowie internationalen Award-Veranstaltern?
Diese Befürchtung kann man also getrost stecken lassen.
Wer dennoch genauer wissen will, was ein strafbares Schneeballsystem kennzeichnet und inwiefern es sich vom seriösen Netzwerkmarketing unterscheidet, kann es direkt bei der Wirtschaftskammer nachlesen.

2. Sind RINGANA-Produkte aufgrund des Partnersystems überteuert?

Diese Frage ist schon etwas kniffliger zu beantworten. Und zwar nicht, weil ich an der Wertigkeit der Produkte zweifle – sondern weil ich durchaus verstehe, warum Menschen zu dieser Ansicht gelangen.

Denn: Als Außenstehende ohne genaueren Einblick in die Preisgestaltung ist es ja immer ein Leichtes sich über die Kosten zu beschweren. Ich bin da ehrlich gesagt auch nicht ganz gefeit davor, und schnaube in Branchen, bei denen ich mich nicht so gut auskenne, auch mal darüber wie teuer dieses oder jenes ist.

Nachdem RINGANA in Österreich mittlerweile sehr bekannt ist, wird das Unternehmen unter Umständen auch oft überschätzt: im Vergleich zu den großen Playern am Weltmarkt ist RINGANA aber immer noch ein minifutzikleiner Familienbetrieb. In Kombination mit den hohen ethischen und Qualitätsansprüchen ist es überhaupt nicht möglich, die Forschungs- und Produktionskosten so niedrig zu halten wie das eine Weltmarke kann.

Jemand, der üblicherweise die Drogerie-Eigenmarken kauft und noch nie einen Fuß in eine Parfümerie gesetzt hat, wird sich bei RINGANA-Preisen mit Wahrscheinlichkeit schrecken. Jemand der schon immer zu High-End-Produkten bei der Kosmetikerin gegriffen hat, zuckt hingegen nicht mal mit der Augenwimper. Ich hatte sogar schon nette Damen bei mir, die fanden 60€ für das Serum Antifalten richtig günstig 😉 . Man kann nämlich gut und gerne auch das doppelte dafür ausgeben, ganz ohne Netzwerk, sondern im Laden – wenn es einem das wert ist. Und letzteres ist eben sehr individuell.

Netzwerkmarketing/ Direktvertrieb birgt außerdem immer noch sehr viele Vorurteile. Da die Unternehmensstruktur ganz anders aufgebaut ist als die üblichen, gewohnten Produktverkaufswege, wird es auch oft missverstanden. O-Ton: „Das ist ja nur so teuer, weil die PartnerInnen mitschneiden!“
Das heißt manche KundInnen haben den Eindruck, dass sie nicht ausschließlich für die Qualität des Produkts bezahlen, sondern ganz viel an Nebenkosten mittragen. Und weil ihnen das irgendwie suspekt ist, geben sie ihre 60€ doch lieber in der nächsten Parfümerie aus, als bei der netten RINGANA-Frau, die sie neulich bei einer Freundin kennengelernt haben.

Ganz ehrlich, ohne hier jemandem nahetreten zu wollen: süß. Ich finde das ganz süß. Im Sinne von naiv. Denn was glauben diejenigen denn, was sie bezahlen, wenn sie ein Produkt in der Apotheke oder in der Drogerie aus dem Regal nehmen? Nur den Inhalt, der in der Verpackung steckt?
Spielen wir mal den Ball durch den ganzen Prozess: Das Produkt steht in einem Laden. Sowohl der Laden als auch das dazugehörige Lager kosten Miete. Das Verkaufspersonal arbeitet vermutlich nicht gratis, und auch die Filialleitung ist eher kein Ehrenamt. Ursprünglich kommt das Produkt mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Zwischen- oder Großhändler (mit großen Lagerflächen, die auch nicht umsonst sind). Auch hier fallen Personal- sowie Transportkosten an. Ebenso von der Herstellerfirma zum Großhändler. Die Herstellerfirma selbst investiert in Mitarbeiter, Firmengelände, Forschung, Verpackungmaterial und in Print- bzw. TV-Werbung (was ja bekanntlich nicht gerade ein Lercherlschas ist). Denn irgendwoher muss der Kunde ja auf die Idee kommen, genau dieses Produkt zu kaufen.
Die Rohstoffe müssen angebaut, verarbeitet und zur Herstellerfirma transportiert werden.
Und für alle Beteiligten muss auch noch ein guter Gewinn dabei rausschauen.
Lange Rede, kurzer Sinn: all das zahlen die KundInnen bei jedem Kauf im Laden mit. Die Creme an sich ist nur einen Bruchteil des Verkaufspreises wert. Das ist nun mal so, ansonsten wäre das alles nicht finanzierbar.

Kleines Quiz am Ende dieser Aufzählung: unter Beachtung all dieser notwendigen Ausgaben sowie dem Fakt, dass hochwertiges Bio-Mandelöl für bis zu 80€ pro Liter im Laden verkauft wird: wieviel hochwertiges Pflanzenöl wird wohl in einer 3-€-Bio-Mandelölcreme drin sein können? Und fast noch interessanter: wieviel hat wohl der Biobauer dafür bekommen?
Anders gefragt: wenn`s der Kunde nicht bezahlt – wer bezahlt denn dann dafür? Aber das ist natürlich in unserer Wohlstandsgesellschaft, in der wir am liebsten alles haben aber nix dafür bezahlen wollen, eine sehr unbequeme Frage.

Bei RINGANA fällt sehr vieles oben Genannte weg: allen voran die Geschäfts- und Lagerflächen – da RINGANA-Produkte immer frisch produziert und direkt zu den EndabnehmerInnen gesendet werden, braucht es keine großen Rohstoff- oder Zwischenlager, und auch als PartnerIn benötigt man keinen Verkaufs- oder Lagerraum. Forschung, Produktion, Büro und Vertrieb befinden sich gemeinsam am gleichen Standort (und zwar in Hartberg in der Steiermark). Und Werbeschaltungen in TV und Magazinen sind nicht notwendig – es gibt nämlich real-life-Testimonials: uns RINGANA-PartnerInnen.

RINGANA umgeht also Unmengen an Kosten, die im normalen Handel anfallen würden – investiert das so Gewonnene aber stattdessen in höchste Qualität, nachhaltige Prozesse und faire Bezahlung – von den Biobauern bis zu den RINGANA-PartnerInnen. Gerade der Umstand, dass permanent alle Produkte ohne Lagerzeiten frisch hergestellt werden, ist ein massiver Aufwand im Vergleich zu herkömmlicher Kosmetikproduktion. So wie täglich frischen Obstsalat zuzubereiten aufwändiger ist als 1x pro Jahr einen Vorrat an Dosenfrüchten zu kaufen. Dafür hat man dann aber das weitaus bessere Produkt und nicht die Konservenware – und den Unterschied spürt man!
Klar kostet das. Und klar wollen wir auch was dabei verdienen – wir sind ja kein Wohltätigkeitsverein. Bei aller Liebe…nix für ungut 😉

Und letztendlich finde ich dieses System, in dem man sich gegenseitig kennt und unterstützt, um vieles fairer und befriedigender als das Geld irgendeinem Großkonzern in den Rachen zu werfen, der dieses wiederum in teure Werbekampagnen mit anonymen Modelgesichtern buttert. Da ist es mir lieber, meine Freundin/ mein Nachbar/ meine Tante oder wer-auch-immer-mein-RINGANA-Berater-ist hat direkt was davon. Oder nicht?

3. Warum gibt es Produkte von RINGANA nicht im normalen Handel?

Manche Menschen vermuten ja hinter jeder ungewöhnlichen Idee einen Haken. So hält sich hartnäckig das Vorurteil, dass etwas, das es nicht ins Ladenregal schafft, wahrscheinlich ein minderwertiges Klumpert ist. Total logisch, denn alles was im Supermarkt verkauft wird ist natürlich ausschließlich fantastisches Zeugs (Ironie off).

Tatsächlich ist es im Falle RINGANA umgekehrt: es wird nicht im Laden verkauft, weil es zu minder, sondern weil die Qualität ZU HOCH ist.

Wie dies? Ganz einfach: Das Alleinstellungsmerkmal von RINGANA ist, dass die Naturkosmetik und die Vitalstoffe laufend frisch hergestellt werden. So quasi: eben noch auf der Wiese, jetzt schon in deinem Badezimmerregal.
Frisch bedeutet: eine Creme, die zu einer Kundschaft kommt, ist nicht älter als 2 Wochen. Und frisch bedeutet außerdem: keine Konservierungsstoffe.

Dank schlau designter antioxidativer Verarbeitung und Verpackung schafft es RINGANA trotz Verzicht auf jegliche zugesetzte Konservierungsmittel, dass die Produkte einige Monate haltbar sind (nicht wie die selbstgerührte Creme, die nach ein paar Tagen aufgrund des Kontakts mit Sauerstoff ranzig wird). Allerdings weit keine 36 Monate. Und 36 Monate verlangt der Handel an Haltbarkeit, damit die Produkte auch ja lange in den Regalen herumkugeln können. Und das geht halt nur mit Konservierungsstoffen. „Ohne Konservierungsstoffe“ auf einem herkömmlichen Produkt bedeutet letztendlich nur, dass keine Konservierungsstoffe eingesetzt wurden, die laut Gesetz deklariert werden müssen. Ist ein Produkt so lange haltbar, wurde es aber definitiv konserviert. Durch raue Mengen Alkohol, ätherische Öle oder starke Erhitzung beispielsweise. Oder die Rohstoffe wurden bereits konserviert, BEVOR sie weiterverarbeitet und zusammengerührt wurden – auch dann ist der Aufdruck „Ohne Konservierungsstoffe“ zulässig.

Da RINGANA partout nicht seine Produkte zu Tode konservieren wollte (denn Konservierung killt letztendlich die Wirksamkeit der kostbaren Inhaltsstoffe), war das der Grund, warum sowohl Apotheken als auch Parfümerien vor 20 Jahren abgelehnt haben, Produkte von RINGANA zu verkaufen. Es wäre logistisch nicht machbar und keinesfalls mit der Frische vereinbar gewesen. Unter Umständen beißen die sich nach dem großen Erfolg RINGANAs jetzt in den A…., dass sie nicht nicht doch irgendeine Form der Kooperation abseits der gewohnten Wege gefunden haben.

Letztendlich hat RINGANA also eine Not zur Tugend gemacht, indem aus zunächst privaten Weiterempfehlungen das PartnerInnensystem ins Leben gerufen wurde.

Und so schwirren heutzutage viele fleißige Ringanesinnen und Ringanesen in der Weltgeschichte umher um die Kunde zu verbreiten – und wenn sie nicht gestorben sind, so schmieren sie noch heute.

🙂 HAPPY END 🙂

❤ Seelenstrip, Part III ❤
Part I: „Ach bist du jetzt auch in der Sekte?!“
Part II: „So geht`s mir wirklich mit Networkmarketing!“

3 Upcycling Ideen – Stoffreste sinnvoll verwerten!

Upcycling: Kaminanzünder selber machen aus StoffrestenDIY: Gemüse bleibt frisch in diesen selbstgemachten Beuteln aus StoffrestenDIY- Wachstücher aus Stoffresten selber machen

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Kaminanzünder selber machen

Stoffreste in Streifen schneiden, in flüssiges Wachs tauchen und zu einem Knäuel wickeln – diese Ofenanzünder brennen lichterloh und langanhaltend, besser als die gekauften! Doppelt schön: wir brauchen kein Zeitungspapier mehr zum Anheizen.

DIY Kaminanzünder

So bleibt Gemüse länger frisch

Aus alten Frotteehandtüchern kann man easy Frischhaltebeutel für Gemüse nähen.
Ich habe dafür die Biobaumwolltücher verwendet, in denen unsere Kosmetik-Glasflakons zum Versand gepackt werden – sie haben die perfekte Größe, d.h. in dem Fall musste ich nichts mehr zuschneiden.

Einfach 2 Teile Stoff in der gewünschten Größe vorbereiten, für das Sicht- und Belüftungsfenster einen Kreis ausschneiden und ein altes Spitzentuch oder ein Obstnetz einnähen und die beiden Teile zusammennähen. Optional einen (Druck-)Knopf zum Verschließen anbringen.
Darin gelagert bleibt das Gemüse im Kühlschrank trocken, knackig und länger frisch!
Für Gemüse, das feucht gelagert gehört (wie z.B. Spargel), einfach das Sackerl anfeuchten.

DIY Beutel für Gemüse aus Stoffresten

Wachstücher selber machen

Mittlerweile ein Klassiker auf allen DIY-Socialmedia-Kanälen: Wachstücher statt Alu- oder Frischhaltefolie lassen sich ganz einfach selber machen, und so findet ihr noch wunderbar Verwendung für alte Baumwollstoffreste. V.a. die kleinen Wachstücher könnt ihr gut verwenden um Joghurtbecher oder angeschnittene Gurken abzudecken. Kommt auch gut an als Mitbringsel und kleines Geschenk!
In diesem Fall habe ich 9 Teile Bienenwachs mit 1 Teil Sheabutter in einem alten Campinggeschirr geschmolzen (Backofen auf ca. 80° erhitzen), die zugeschnittenen Stoffreste eingetaucht und trocknen lassen. Fertig! Da das Wachs den Stoff quasi „versiegelt“, müssen die Ränder nicht vernäht werden.

Stoffreste verwerten - Wachstücher selber machen

So verwertest du Reste von Keksen und Weihnachtsplätzchen

Kekse verwerten - Restlguglhupf

Kennt ihr das? Weihnachten ist schon längst vorbei, der 6. Jänner naht – aber die Kekserldosen sind immer noch gut gefüllt?
Ich weiß ja nicht wie`s euch geht, aber nach 4 Wochen exzessiver Weihnachtskeksschlemmerei kann ich sie nimmer sehen, da mag der Linzer noch so verführerisch aus seinen Augerln blinzeln, die Vanille noch so duftend daherkipferln und das Kokos mich noch so herzhaft busseln.

Daher hab ich mich heuer etwas umgehört, was andere Leut` so mit ihrem Überschuß an Linzeraugen, Vanillekipferln, Kokosbusserln & Co. anstellen, und mit am besten hat mir die Idee gefallen, aus den letzen Keksen Kuchen zu backen. Daher hab ich mich von mehreren Rezepten zu diesem Guglhupf inspirieren lassen – und er ist richtig gut geworden! Ihr könnt dafür wahrscheinlich so ziemlich jede Keksart verwursten..äh verkuchen – ich persönlich hab 300g Honiglebkuchen und 200g Vanillekipferl verwendet.

Backofen auf 180° vorheizen.
10 Medjoul-Datteln pürieren und mit 4 Eiern mind. 2 Minuten mit dem Mixer verrühren. 1/4 l Milch, 100 g Weizenmehl und ein Päckchen Backpulver unterrühren. 300g Lebkuchen und 200g Vanillekipferl in der Küchenmaschine reiben, dann unter die Masse heben. Eine Guglhupfform buttern, die Masse einfüllen und 40 Min. backen (Garprobe machen!).

Kuchen leicht abkühlen lassen, währenddessen 150 g Nuss-Nougat im Wasserbad schmelzen. Den Guglhupf auf ein Kuchengitter stürzen, mit der Nuss-Nougat-Masse bestreichen und mit Haselnusskrokant verzieren.

Ich hoffe es schmeckt ❤

Was macht ihr aus euren Keksresten? Trifle? Punschkrapferl? Vanillekipferlparfait? Her mit euren Rezepten! Spätestens nächstes Jahr brauch ich sie dann 😉

Die perfekte gesunde Süßigkeit ohne Zucker – mit nur 2 Zutaten!

Zuckerfreie Nascherei (BLW-geeignet): Dattel-Kokos-Bonbons

Heute wird`s kurz und knackig:

Süß und gesund kann so einfach und lecker sein! Für dieses Rezept brauchst du nur 2 Zutaten und ein paar Minuten Zeit:

Alles was du benötigst sind Datteln und Kokosflocken. Nimm am besten Medjoul-Datteln – diese sind von vornherein so saftig, dass du sie problemlos pürieren kannst ohne sie zuvor in Wasser einzuweichen.

Püriere die Datteln, forme mit feuchten Händen aus der entstandenen Masse kleine Bonbons und wälze diese anschließend in Kokosflocken.
Länger wird der Blogeintrag heute nicht, denn: schon fertig! 😉

Da hab` ich nicht zuviel versprochen, oder?!

PS: Ich kombiniere die Dattel-Kokos-Bonbons übrigens gerne mit meinen selbstgebackenen zuckerfreien Keksen – sehr lecker!

Seelenstrip einer RINGANA-Partnerin, Part II ODER So geht`s mir wirklich mit Network-Marketing

MLM: supergeil oder superscheiße?

Mit Teil II meiner Seelenstrip-Reihe habe ich mir etwas Zeit gelassen. Tatsächlich ist es gar nicht so leicht meine Gedanken zu dem Thema zu ordnen und in passende Worte zu fassen.

Die überzeugten MLMler fürchten sich wahrscheinlich schon davor, was jetzt kommt. Andere reiben sich hingegen sensationslüstern die Händchen (nämlich die noch überzeugteren MLM-Gegner).

Aber wisst ihr was? So tragisch wird`s gar nicht. Eher lustig. Aber der obige Absatz beschreibt gut das Dilemma von Netzwerkmarketing: es scheint nämlich im öffentlichen Blickpunkt nur 2 Sorten Menschen zu geben: diejenigen, die es supergeil finden. Und diejenigen, die es superscheiße finden. Und die beiden Parteien bekriegen sich ganz gerne in Forumsdiskussionen.

Darum gibt es jetzt mal was dazwischen. Als PartnerIn, die vollends überzeugt von RINGANA, aber nicht gaaaanz so überzeugt von ihrem Dasein als Networkerin ist, lege ich hier die Karten auf den Tisch, und beleuchte folgende Punkte kritisch:

1. Die Dramaturgie
2. Die Vermischung von „privat“ und „beruflich“
3. Das Spiel mit der Sehnsucht
4. Umgang mit Kritik
5. Unangenehme Verkaufspraktiken

1. Die Dramaturgie beim Multilevelmarketing (MLM)

Network-Marketing kommt ja ursprünglich aus den USA. Und ganz ehrlich: mir ist vieles daran auch zu „amerikanisch“, sprich: zu theatralisch.
Es liegt mir nicht, Sätze zu sagen wie „Wollen Sie nicht auch aus dem Hamsterrad aussteigen?“, mit unheilschwanger klingenden Phrasen  („Wann haben Sie verlernt zu träumen?“) um mich zu werfen und mich bei Nachfrage nach dem Beruf mit reißerischen Sprüchen à la „Ich rette die Welt und verdiene auch noch Geld dabei!“ vorzustellen. It`s too much drama, baby!
Und ganz ehrlich: ich finde es gibt auch ganz wenige Menschen, denen dieser typische Vertreter-Sprech steht. Klar, das ist sicher auch Übungssache, und vieles kann man in Rhetorikkursen lernen. Aber wenn man nun mal von Natur aus ein zurückhaltender, introvertierter Mensch ist, bezweifle ich dass man sowas jemals authentisch rüberbringt.

Bei Veranstaltungen bin ich irritiert darüber, dass um 10 uhr vormittags einige TeilnehmerInnen wie eine wild gewordene Horde von Teenagern bei einem Miley-Cyrus-Konzert (oder was auch immer die Kids heutzutage so hören…) den Raum stürmen um sich die besten Plätze zu sichern, und die Discolichter und laute Musik angemacht werden um die Vortragenden einzuklatschen. Ich muss sogar gestehen: mir ist das etwas peinlich, da es für mich nicht seriös wirkt. Ich empfinde eine übertriebene Aufmachung als unnötig, schließlich sind die Vorträge und Produktschulungen sehr gut und lehrreich – es braucht daher kein aufgeblasenes Spektakel, um von nicht vorhandenen Inhalten abzulenken. Ein ernstgemeinter begeisterter Applaus tut`s ja auch, um den Vortragenden unsere Wertschätzung zu zeigen.
Ich würde es begrüßen, wenn wir den Mut hätten, eine etwas „europäischere“ Version von MLM zu etablieren. Ein bisserl weniger bombastisch, dafür ein bisserl mehr Konzentration aufs Wesentliche. Würde auch besser zur sonstigen Corporate Identity passen, die sich ja allgemein sehr reduziert-zurückhaltend und puristisch-schön gibt. Aber gut. Das ist natürlich nur meine bescheidene Meinung.

Meine Lösung:

Ich klatsche etwas amüsiert und peinlich betreten zugleich mit und verkneife mir eine blöde Bemerkung – und konzentriere mich anschließend voll auf die Inhalte 😉
Schließlich tut`s ja keinem weh. Ich muss niemandem den Spaß verderben, nur weil ich das doof finde oder einen Stock im Popo habe. Und ich komme ja trotzdem an die Informationen, wegen derer ich gekommen bin.
Und abends, wenn`s dann ein gemeinsames Dinner und die Party gibt, bin ich voll mit dabei auf der Tanzfläche – denn da gehört das für mich hin!

Was die markigen Sprüche und theatralischen Ansagen angeht: die spare ich mir, weil sie einfach nicht zu mir passen. Ich rede ganz normal mit den Leuten. So wie ich nun mal bin. Logisch macht es Sinn mir regelmäßig anzuhören wie andere PartnerInnen Produkte oder das Geschäftsmodell präsentieren, da es mir hilft passende Formulierungen zu finden, mit denen ich mich wohl fühle und die mir leicht über die Lippen kommen. Und ich so Schritt für Schritt immer sicherer und rhetorisch gewandter werde – ohne einfach nur auswendig gelernte Gsatzerl runterzurattern oder Dinge zu sagen, die mir selber total deppert vorkommen, nur weil ein Coach genau diesen Satz empfohlen hat. Einfach die persönliche positive Erfahrung gepaart mit einem authentischen Wording – dann wird man als vertrauenswürdig und kompetent wahrgenommen. Eigentlich ist das wie in jedem anderen Beruf auch.

Was sagen die anderen?

„Aus welchem Grund darf ich nicht auch am Samstagvormittag in Discostimmung sein? Wieso muss eine berufliche Veranstaltung immer bierenst sein? Warum soll ich nicht tanzen, wenn mir danach ist? Ist es nicht großartig, dass unser Beruf so Spaß macht, dass wir selbst am Wochenende bei einer Fortbildung so gut drauf sind?“
Auch wieder wahr. Das ist also wohl Typsache. Die einen finden`s komisch, die anderen total super.
Und was den MLM-Sprech angeht: es gibt echt Menschen, die können das. Denen liegt das im Blut, die haben die Persönlichkeit dazu, sind extrovertiert, überzeugt von sich selbst und total natürlich dabei. Was soll ich sagen – dann funktioniert das auch grandios. Das sind die, bei denen ist es eigentlich wurscht was sie sagen: es klingt immer geil und löst diesen Will-Haben-Reflex aus.
Menschen, denen das nicht von Natur aus liegt, sollten nicht versuchen das nachzuahmen. Geht normalerweise mächtig in die Hose. Lieber den eigenen Stil finden – auch wenn das länger dauert.

2. Die Vermischung von „beruflich“ und „privat“ im Netzwerk-Marketing

Ich habe persönlich tatsächlich Schwierigkeiten damit, meine privaten Kontakte für mein Business zu nutzen. Ich mag keine Produktpartys bei mir zuhause machen. Es fühlt sich für mich nicht richtig an, von der Backwarenverkäuferin bis zur Urstrumpftant alle als potentielle KundInnen zu sehen – das setzt mich unter Druck, und zwar nicht die gute Art von Druck die mich dazu bringt mich weiterzuentwickeln, sondern sowas ist für mich negativer Stress. Ich möchte nicht darüber nachdenken mit welchem kernigen Satz ich RINGANA ins Spiel bringe, wenn ich im Campingurlaub am Lagerfeuer ein Pärchen kennenlerne.
Mache ich ja schließlich als Ergotherapeutin auch nicht – es würde mir im Traum nicht einfallen, sämtliche Mamis und Papis am Spielplatz darauf anzusprechen, welche Schwierigkeiten ihre Kinder denn so haben um so neue Therapiekinder zu akquirieren. Für mich überschreitet das die Grenze zur Einmischung.

Meine Lösung:

Zum Glück gibt es auch für eigensinnige Sturköpfe wie mich bei RINGANA eine Lösung: es werden in den Teams regelmäßig gemeinsame Produktpräsentationen in kleinem Rahmen abgehalten, an denen ich mit meinen InteressentInnen teilnehmen kann. Häufig finden diese in neutralem Rahmen statt: in einem kleinen Hotel, einem Seminarraum oder einer Praxis. Das ist perfekt für mich und entspricht meinem Bedürfnis nach Professionalität.
Darüber hinaus arbeite ich viel über soziale Medien – mit der richtigen Strategie erreiche ich viele Menschen, aber nur die, die es wirklich interessiert, ohne jemandem auf die Nerven zu fallen.
Im privaten Kontext agiere ich recht zurückhaltend und warte tendenziell lieber ab, bis die Menschen von selber zu mir kommen – auch wenn das dazu führt, dass es sehr langsam vorangeht. Ich halte mich hier also überhaupt nicht an die empfohlene Konzeption (shame on me!).
Ich bin in einem Team, das das zum Glück vollends akzeptiert und keinen Druck macht. Dann wär ich nämlich sofort weg.

Was sagen die anderen?

Tatsächlich gibt es ganz viele RINGANA-PartnerInnen, die gerade den Umstand lieben, dass ihre private und berufliche Person nicht getrennt sind. Dass sie gemütlich im Kaffeehaus sitzen, auf einem Grillfest sein und am Strand liegen können und ganz nebenher auch KundInnen gewinnen. Dass sie sich unkompliziert zuhause mit FreundInnen und Bekannten treffen, sich einen feinen Abend machen und Produkte ausprobieren. Für die auch mit Fremden über RINGANA zu sprechen das Normalste auf der Welt ist. Weil sie es so empfinden, dass sie einfach das beruflich machen, was ihnen Freude macht, womit sie sich identifizieren, und daher eine Trennung von beruflich und privat gar keinen Sinn mehr für sie macht.
Ist also ebenfalls Typsache.

3. Das Spiel mit der Sehnsucht der Menschen im MLM

MLM hat den negativen Ruf, Menschen über ihre Sehnsucht nach schnellem Reichtum, Selbstverwirklichung, ihrem Traumhaus und nie endenwollender Happiness zu ködern. Auch ich empfinde die Grenze zwischen Motivation und Manipulation manchmal als fließend.

Jetzt ist das ein zweischneidiges Schwert: denn natürlich ist es wichtig, Ziele zu haben, zu wissen wo man hin will, und man darf auch Luftburgen bauen und an deren Verwirklichung arbeiten. Es ist auch legitim, dass jemand, der sein Team ausbildet, Interesse daran hat, dass sein Schützling, in den er Zeit und Energie investiert, auch Umsätze bringt und nicht unmotiviert und ziellos irgendwo dahindümpelt.

ABER: neuen PartnerInnen – ob nun offen oder suggestiv – zu vermitteln, dass die Sache mit dem Geldverdienen ganz super-easy und rasend schnell geht und sich der Zweitwohnsitz auf den Malediven quasi von selbst baut, ist grundlegend falsch, sowohl inhaltlich als auch moralisch.

Daher: Vergesst alles, was ihr vielleicht mal von irgendeinem unseriösen MLMler gehört habt!
Die Arbeit mit RINGANA ist keine schnelle Geldmacherei. Es ist ein Job. Wenn du irgendwann sehr viel damit verdienen willst, musst du dich darauf einstellen, ein paar Jahre wirklich ordentlich reinzuhackeln und auch mal was investieren – von nichts kommt nichts, auch beim MLM nicht.

So, und da kommen wir zur Crux der Sache: ja, es gibt Menschen, die brennen dafür, die wollen das, die sind bereit für dieses Commitment. Denen macht das ganze Ding Spaß, von der Kaltaquise im Aufzug bis zum fresh date im Altersheim der Oma. Die werden auch ordentlich Gas geben, an allen Fortbildungen teilnehmen, sich genau an die Konzeption halten, mutig sein um an den richtigen Stellen zu investieren und innerhalb von wenigen Monaten schon ganz gut aufgestellt sein. Das sind dann auch die, die dann irgendwann „im Rampenlicht“ stehen,  und davon erzählen welche Ziele auf ihrem Visionboard (das ist sozusagen sowas wie die persönliche „Wunschliste“) sie schon abhaken konnten.
Und es sei ihnen vergönnt! Denn sie haben wirklich alles richtig gemacht, und arbeiten  mit Spaß und Überzeugung, aber VIEL und HART dafür.

Und jetzt kommt das große Aber: viele sind meiner Erfahrung nach nicht so. Aus welchen Gründen auch immer: der eine will sich einfach von Vornherein nix antun und würd am liebsten im Lotto gewinnen oder reich erben, glaubt an irgendeine verschrobene Verheißung vom schnellen Geld beim MLM und schmeißt alles hin wenn er merkt dass das ja doch normale Arbeit ist. Die nächste würde ja gerne, findet aber neben Erstjob, Kindern und Hobbies sehr wenig Zeit dafür. Ein anderer hat null Spielraum beim eigenen Budget und kann sich kaum ab und zu selber Produkte leisten, um die dann herzeigen zu können. Und manche – so wie ich – sind einfach dazugekommen, weil sie die Produkte so lieben, haben aber gar nicht den Wunsch, weiß-Gott-wieviel damit zu verdienen, und fühlen sich dann ein bisschen wie ein Exot zwischen den supermotivierten NetworkerInnen mit ge-airbrushtem Dauergrinser, zwei erhobenen Daumen in Siegespose und offenbar beständig wachsendem Bankkonto.

Aber wisst ihr was ich denke? Wir sind keine Exoten. Wir sind wahrscheinlich sogar die Mehrheit – die Superchecker fallen nur mehr auf. Aber all diese Menschen sind dann unter Umständen etwas verunsichert und fragen sich, ob sie irgendwas falsch machen. Ob sie nicht was anderes wollen sollten. Beginnen darüber nachzudenken, welche großen Wünsche sie nicht noch im Leben hätten, die sie sich gerne finanzieren würden. Und obwohl bei ihnen die Voraussetzungen ganz andere sind, haben sie plötzlich dieses Bild im Kopf, dass sie das auch schaffen wollen. Schaffen sollen. Schaffen müssen.
Ich denke, es braucht schon eine ziemlich gefestigte Persönlichkeit, um da nicht in einen Sog hineingezogen zu werden, der einen letztendlich frustriert zurücklässt – weil dieses Szenario einfach an der persönlichen Realität vorbeigeht.

Mich persönlich würde es viel mehr abholen, wenn ich nicht immer nur die typischen Vollblut-PartnerInnen sprechen sehen würde, sondern auch welche, die von ihren Zweifeln erzählen, ihren Kritikpunkten, ihren Ups and Downs. Und auch solche, die sagen: „Hey, ich verdiene hier grade mal ein etwas besseres Taschengeld und für mich passt das genau – mehr will ich momentan gar nicht!“

Stattdessen bekommt man bei manchem MLMler das Gefühl, es wäre nicht erlaubt, auch mal mit wenig zufrieden zu sein. Es reicht nicht, einfach stinknormale Ziele im Leben zu habe – jeder braucht unbedingt eine bahnbrechende Vision. Man muss immer mehr wollen. Ansonsten ist etwas falsch mit einem – da muss man dann seine Glaubenssätze überprüfen, sein Mindset überdenken und zum Psychotherapeuten gehen damit man sich wieder traut Träume zu haben.

Ganz ehrlich: das geht mir EIN BISSI auf die Nerven. Die Menschen sind so unterschiedlich, und nicht jeder muss Großes erreichen wollen. Klar gibt`s wahrscheinlich auch alleinerziehende Wunderwutzi-Mütter, die sich neben ihrem 40-Stunden-Job, 3 Kindern, dem Rosengarten und einem hyperaktiven Hund noch ein florierendes Einkommen mit einem Netzwerk erarbeiten – wahrscheinlich schlafen die halt nicht, sind extrem gute Zeitmanagerinnen und Meisterinnen im Koordinieren. Aber es ist durchaus zu akzeptieren, dass manche wirklich aus Begeisterung für die Firmenphilosophie RINGANA-PartnerInnen sein wollen, aber halt nicht bereit dazu sind ihr ganzes Leben dafür umzukrempeln, darauf auszurichten und alles andere hintanzustellen. Denen sollte man aber nicht vermitteln, dass sie sich dieselben Ziele vornehmen können wie die Wunderwutzi-Mami. Und schon gar nicht sollte man ihnen durch die Blume vermitteln, dass „zuwenig Zeit zu haben“ ja nur eine Ausrede sei, man in Wirklichkeit nur nicht wirklich wolle und man doch bitteschön seine Glaubenssätze nochmals hinterfragen soll.
Nein, denen sollte man sagen: „Wunderbar, du bist hier genau richtig – denn ein kleines bis mittleres Nebeneinkommen ist mit etwas Geduld für dich auch drin.“

Nicht jeder will nach Hawaii auswandern. Manche sind sehr glücklich in ihrer 3-Zimmer-Wohnung in Favoriten, und freuen sich einfach, dass sie sich dank ihrer nebenberuflichen Tätigkeit als RINGANA-PartnerIn einmal in der Woche eine Massage und ein nettes Candlelightdinner leisten können.
Die Menschen darauf zu trimmen immer mehr zu wollen, nach immer mehr zu streben, halte ich für problematisch – da kommt mir wohl die buddhistisch geprägte Erziehung meines Vaters dazwischen, die mir einflüstert: wir können nur glücklich sein, wenn wir uns von unseren Wünschen und Begehrlichkeiten frei machen…

Meine Lösung

Immer schön bei mir bleiben. Mir immer wieder vor Augen führen, was MEINE Motivation und MEIN Ziel ist. In mich hineinspüren, was mich glücklich in meinem Leben macht. Mich klar abgrenzen und nicht die Ziele anderer auf mich projizieren lassen.
Ich gehöre nicht zu denjenigen, die ihren Hauptjob hassen und deren Ziel es ist, diesen irgendwann aufgeben zu können. Im Gegenteil: ich bin lieber Ergotherapeutin als RINGANA-Partnerin; das liegt mir mehr, und ich bin dabei genauso selbstständig, selbstbestimmt und sogar mehr sinnerfüllt. Insofern war ich überhaupt nicht auf der Suche nach einem 2. Standbein. Aber ich mag die Herausforderung, diesen komplett anderen Input, und mich interessiert die Thematik einfach sehr. Und RINGANA bietet mir außerdem Möglichkeiten, die ich als Ergotherapeutin nicht habe – sprich: zeitungebunden, von jedem Ort aus tätig und vollkommen flexibel zu sein. Und ein RINGANA-Tag ist deutlich weniger anstrengend als ein Ergotherapie-Tag 😉

Meine Bereitschaft, sehr viel Zeit und Energie zu investieren, ist aber endenwollend – da bin ich auch ehrlich. Ich investiere soviel, wie es mir Spaß macht und wie es gerade in mein restliches Leben passt. Das ist mal mehr, mal weniger. Und mir ist egal, dass mein RINGANA-Business langsam wächst, denn ich bin nicht darauf angewiesen, und ich habe nicht das Gefühl, dass ich meine Tätigkeit als RINGANA-Partnerin dringend dafür brauche, meine persönlichen Ziele zu erreichen. Denn im buddhistischen Sinne „wunschlos“ bin ich natürlich nicht. Aber ich bin zufrieden mit dem, was ich habe – meine Ziele sehe ich als persönliche Herausforderung, die mich wachsen lässt; ich mache mein Glück aber nicht von der Erfüllung meiner Wünsche abhängig.

Ich verstehe einerseits, dass kleine Fische relativ uninteressant für Teamleiter sind, und die Business-fokussierten Vorträge daher immer auf die abgestimmt sind, die große Ziele haben. Andererseits denke ich: auch Kleinvieh macht Mist! Ich wünsche mir daher, dass es in Zukunft auch Seminare und Ausbildungstools gibt, die etwas mehr auf die Bedürfnisse von Kleinvieh wie mir eingehen 😉

Das sagen die anderen

Natürlich gibt es viele Menschen die unzufrieden mit ihrem Job sind. Die sich fremdbestimmt fühlen und sich nach eigenständigem Arbeiten mit freier Zeiteinteilung sehnen. Denen das Gefühl fehlt, sie würden mit ihrer Arbeit auch was Sinnvolles, „was Gutes“ tun. Es gibt viele, die daher die Tätigkeit als RINGANA-PartnerIn als Traumjob bezeichnen. Da es ganz anders ist als was sie von ihrem Hauptberuf kennen, und es ihnen neu ist, dass man sich so voll und ganz mit der Firmenethik identifizieren kann. Und für die es auch tatsächlich augenöffnend ist, sich mal mit ihren eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen und wieder zu lernen sich zu fragen, was sie eigentlich vom Leben wollen.

Und selbstverständlich gibt es dabei auch diejenigen mit großen Visionen, richtige Anpacker, die am liebsten die ganze Welt aus den Angeln heben würden. Die motiviert das natürlich irrsinnig, wenn sie entsprechende Erfolgsgeschichten hören. Und ich habe diese Erfolgsgeschichten auch persönlich bei anderen Teammitgliedern live miterlebt – es ist mit dem richtigen Fokus also tatsächlich möglich. Nur damit da keine Missverständnisse entstehen.

Und jemand der langfristig das Ziel hat sein Netzwerkbusiness zum Hauptberuf zu machen, legt natürlich nicht so eine Wurschtigkeit an den Tag wie ich, sondern orientiert sich an der empfohlenen Konzeption, arbeitet fokussiert und im besten Falle effizient am Aufbau von relevanten Kontakten.

RINGANA selbst ist da von offizieller Seite her übrigens tiefenentspannt. Den PartnerInnen ist selbst die Entscheidung überlassen, wieviel er oder sie machen will. Immer wieder wird darauf hingewiesen, wie wichtig es ist in seiner Tätigkeit authentisch zu bleiben, seinen eigenen Weg zu finden und diesen in der persönlich bestimmten Geschwindigkeit zu gehen.

Diese Appelle gehen meiner Meinung nach aber leider oft in dem ganzen Drumherum etwas unter.

Ich selbst würde mir daher weniger Show, dafür mehr Ausgewogenheit wünschen und auch mal gern eine etwas schlichtere, unaufgeregte Story von jemandem hören, der 5 Jahre dabei ist, immer noch 500€ im Monat verdient, kein großes Team aufbaut und damit happy ist (und keine Veranlassung dazu sieht, mehr zu wollen).

4. Umgang mancher Netzwerker mit Kritik

Was soll ich sagen. Ich bin wohl nicht geboren zur PR-Frau. Ich bin einfach so wahnsinnig gern kritisch. Quasi die notorische Querulantin im Team.

Es gibt in meinem im Allgemeinen recht gleichmütigen Wesen genau zwei Dinge, die mich auf die Palme bringen: das eine ist Ungerechtigkeit. Die bringt mich echt zur Weißglut. Und das andere, wenn ich das Gefühl habe, es werden bestimmte Meinungen unterdrückt bzw. es wird regressiv mit Kritik umgegangen.

In manchen Teamkonstellationen scheint mir tatsächlich ein Diskurs nicht erwünscht und jegliche Kritik wird sofort abgeschmettert, sodass man sich schon gar nichts mehr sagen traut. Schlechte Erfahrung mit einem der Produkte? Unmöglich! Liegt garantiert daran, dass die Person was falsch gemacht hat. Oder am besten soll sie noch 7 andere Produkte verwenden – erst dann wäre der Körper bereit für das ursprünglich verwendete.
Du findest auch ein Produkt einer anderer Firma ganz gut? Kusch, nicht laut sagen, das geht ja gar nicht!!! Geschäftsschädigend sowas nur zu denken.
Du stehst manchen Geschäftspraktiken im MLM kritisch gegenüber? Geh von dannen, Zweiflerin! Warum bist du dann überhaupt noch hier?!

Meine Lösung

Ich halte mich einfach von entsprechenden Personen und Facebookgruppen, in denen das so gehandhabt wird fern, und gut ist`s.
Mein Team kennt mich, weiß um meine Begeisterung für die Produkte, und akzeptiert völlig dass ich was das Netzwerken angeht etwas bockig bin. Und nur weil ich jetzt nicht ALLES an diesem Job superduper finde, werde ich ihn ja wohl trotzdem noch machen dürfen. Mein Traumberuf, an dem mich wirklich NICHTS stört, muss wahrscheinlich noch erfunden werden.

RINGANA selbst geht übrigens sehr konstruktiv mit Kritik um. Man kann mit jedem Problem (wie z.B. einer Unverträglichkeit eines Produktes) oder Frage direkt an das Backoffice herantreten, und dort wird immer sehr kundenorientiert versucht eine Lösung zu finden.

5. Unangenehme Verkaufspraktiken

Das Geschäftsmodell MLM funktioniert zum Großteil über die Menge an Personen die man kontaktiert. Es gibt diese vielzitierte Formel: Wenn du 10 Personen ansprichst, werden 3 davon KundInnen und wiederum 1 davon PartnerIn.
Klingt im ersten Moment super. Aber ich komme auch nach all dieser Zeit immer noch nicht umhin, zu denken: „Schön und gut – aber was ist mit den restlichen 7?“ Wie viele davon werden von manchen patscherten PartnerInnen irritiert, genervt oder unter Umständen sogar total angepisst zurückgelassen? Und schadet das nicht letztendlich eigentlich dem Berufsbild?

Ich persönlich trete initiativ nur an Personen heran, die ich entweder schon sehr lange kenne und ein entsprechendes Vertrauensverhältnis da ist, bzw. an sehr ausgewählte Bekannte, bei denen ich mir relativ sicher bin, dass sie mit einer derartig gearteten Kontaktaufnahme einverstanden sind.

Ich missioniere also nicht jeden Menschen, der auf der Straße den Fehler macht, mir einen kurzen Blick zuzuwerfen. Ich stürze mich nicht wie eine Furie auf neben mir sitzende Passagiere im Flugzeug und zwangsbeglücke sie mit einer Runde Gesichtspeeling. Ich rufe nicht meine Cousine 10.en Grades an, die ich 15 Jahre nicht gesehen habe, erkunde mich vordergründig nach ihrem Befinden und versuche dann hintenrum ihr die Produkte aufzuschwatzen. Ich lade nicht Freunde zum Abendessen ein und mache plötzlich statt Dessert eine Produktpräsentation. Ich schreibe nicht wahllos Männer auf Facebook an, getarnt als harmloser Flirt, obwohl ich sie eigentlich nicht ins Bett sondern ins Business kriegen will. Ich verstehe ein „Nein, kein Interesse“ nicht als Aufforderung dazu, das Gegenüber weiterhin mit Informationen zu bombardieren. Ich verwende nicht manipulative verbale Tricks, um meinem Gegenüber die Telefonnummer herauszulocken, die er mir ursprünglich gar nicht geben wollte. Um dann alle 2 Wochen anzurufen bis diejenige Person dermaßen genervt ist, dass sie doch mal was bestellt, nur um ihre Ruhe zu haben.

Wird es von manch schwarzem Schaf so praktiziert, kommt es selbstverständlich extrem schlecht an. Ich finde so eine Vorgehensweise unprofessionell und es wirkt sich negativ auf die gesamte Berufssparte aus.

Von RINGANA selbst werden recht klare Empfehlungen dazu abgegeben, wie man professionell auftritt – dennoch scheint einigen PartnerInnen das entsprechende Selbstvertrauen oder einfach das richtige G`spür dafür zu fehlen, wie man sich welchem Menschen am besten nähert. Und so kommt es leider immer wieder zu obigen „Verkaufspraktiken“.

Es begegnen einem auch immer wieder PartnerInnen, die wirklich fast mit fanatischer Inbrunst dabei sind. Die mit dem an sich ganz lustigen Spruch: „Menschen nicht von RINGANA zu erzählen ist unterlassene Hilfeleistung!“ ihre Keilerei vor sich selbst rechtfertigen. Vom eingewachsenen Zehennagel bis zum Hirntumor wird da alles mit RINGANA behandelt – so schnell kannst du gar nicht schauen werden aus Beratern für Naturkosmetik und Superfoods plötzlich Pseudo-Medizinerinnen und Naturheiler, was natürlich rechtlich gesehen mehr als problematisch ist (und von RINGANA übrigens entsprechend gar nicht gern gesehen ist).
Gegen wurscht welches Wehwehchen wird von manchem übereifrigen MLMler auf jeden Fall ein RINGANA-Produkt empfohlen. Und gibt es kein passendes, wird fieberhaft daran getüftelt, es passend zu machen. Bis mit einer Mischung aus 3 Tropfen Antifaltenserum, dem Inhalt einer Kapsel „move“ und einem der Verpackungsmaispopperl in einem schamanischen Ritual die Nachbarwohnung ausgeräuchert wird, weil man damit garantiert den gebrochenen Flügel des unlängst verstorbenen Wellensittichs der netten 90-jährigen Dame im Nachhinein noch heilen kann.

Meine Lösung

Ich denke, es ist ganz wichtig, sich immer wieder die Frage zu stellen: Welche Person bin ich? Was macht mich aus? Wer möchte ich sein? Und wie will ich von anderen wahrgenommen werden?
Und aus diesen Antworten kann ich dann ableiten, wie ich diesen Job anlege.

Oft wird die berühmte Komfortzone ins Spiel gebracht. Man müsse ja nur seine persönliche Komfortzone verlasse, denn diese würde einen nur bremsen.
Ja, stimmt. Das unterschreibe ich sofort. Da gibt es auch noch einiges, woran ich arbeiten möchte. Jedoch finde ich, dass man nochmals differenziert betrachten muss: was sind Denk- und Verhaltensmuster, die mich zurückhalten, die mich an einer Weiterentwicklung hindern und die ich gerne ändern würde? Und was sind Denk- und Verhaltensweisen, die mich vielleicht auch davon abhalten gewisse Dinge zu tun, die aber meiner Persönlichkeit entsprechen und die ich daher gar nicht verändern will? Denn manches hat einfach nicht mehr nur mit der Komfortzone zu tun – manches widerstrebt mir so dermaßen, dass meine persönliche Grenze überschritten wäre, würde ich mich dennoch dazu zwingen.

Das sagen andere dazu

Heiligt der Zweck alle Mittel? Natürlich passiert es immer wieder, dass jemand, der anfangs total skeptisch war, schlussendlich froh darüber ist, dass jemand so hartnäckig war – weil inzwischen begeisterter Kunde oder sogar selbst Partner.
Manchen gibt halt der Erfolg Recht. Irgendwo auch verständlich, dass die ihre Strategien weiter benutzen, wenn sie so gut damit fahren. Ich frage mich halt oft, wieviel verbrannte Erde sie wohl dabei zurücklassen, und ob das nicht auf lange Sicht dem Unternehmen eher schadet.

Aber es gibt selbstverständlich viele PartnerInnen, die machen diesen Job mit Herz und Hirn, und haben auch ein irrsinnig gutes Gefühl dafür, wie sie mit Menschen umgehen und sie begeistern können. Die stoßen halt manchmal an ihre Grenzen, wenn sie auf Menschen treffen, die zuvor schon mal eine schlechte Erfahrung mit oben genannten „Verkaufspraktiken“ gemacht haben und daher von vornherein total abblocken.

RINGANA selbst empfinde ich als sehr korrektes, wertschätzendes Unternehmen, das sich in erster Linie über die Qualität seiner Produkte und über den Nachhaltigkeitsgedanken definiert. Immer wieder kommen von ganz oben Appelle, dass Esoterik und Heilsaussagen nichts in Verkaufsgesprächen zu suchen haben und v.a. die persönlichen Grenzen von potentiellen KundInnen gewahrt werden müssen – O-Ton unseres Firmengründers: „Es mag für manche PartnerInnen schwer auszuhalten sein, aber: nicht jeder muss RINGANA toll finden, und das ist auch in Ordnung so!“

Natürlich sind die selbstständigen PartnerInnen bei RINGANA immens wichtig, und die meisten machen ja auch wirklich gute Arbeit. Aber es gibt halt wie überall schwarze Schafe – manche, die einfach rücksichtslos ihr Ding durchdrücken und nur auf ihren Erfolg bedacht sind, manche, weil sie zwar guten Willens, aber furchtbar ungeschickt sind, und manche, die halt einfach noch unerfahren sind. Ich habe da auch einige Anfängerfehler begangen, die mir diejenigen die „betroffen“ waren hoffentlich nachsehen 😉

Hattet ihr schon mal eine miese Erfahrung mit einem Installateur? Oder mit einem Arzt? Und schimpft ihr seither auf die gesamte Installateursbranche und würdet nie wieder eine ärztliche Leistung in Anspruch nehmen?
Worauf ich hinaus will: die meisten schlechten Erfahrungen, von denen ich in Zusammenhang mit RINGANA höre, haben absolut nichts mit der Firmenphilosophie und den Produkten zu tun, sondern mit einzelnen Personen, die`s einfach vermasselt haben.
Tatsächlich wäre es schade, darum gleich das ganze Unternehmen zu boykottieren.
Denn für jede Person gibt es die passende Beraterin oder den passenden Berater da draußen, mit dem man sich wohl fühlt. Für jeden Menschen gibt es das passende Team, falls man darüber nachdenkt, selber PartnerIn zu werden.
Denn zum Glück gilt ja bei RINGANA wie im restlichen Leben: freie Partnerwahl!

❤ Seelenstrip, Part II ❤
„Ach bist du jetzt auch in der Sekte?“ ODER Seelenstrip einer RINGANA-Partnerin, Part I
„Seelenstrip, Part III – Von Schneeball- und Pyramidensystemen und anderen Vorwürfen“ (folgt demnächst)

Nordic Chic – simpel und schön: DIY Adventskranz

Adventskranz im skandinavisch-puristischem Stil

LeserInnen der ersten Stunde können sich noch an mein etwas kompliziertes Projekt „Upcycling – der DIY Adventskranz!“ von letztem Jahr erinnern.
Heuer halte ich es einfach. Simpel, schön, fast skandivanisch-puristisch, möchte ich sagen. Außerdem nervenschonend und mit minimalem Zeitaufwand verbunden.
Wie gefällt euch mein diesjähriger Advents“kranz“?

Wer`s nachmachen will:
Ihr braucht lediglich 4 weiße Tafelkerzen und 4 kleine Glasfläschchen (hier eignen sich die Flascherl von unserem gesunden Energydrink RINGANAchi ganz wunderbar). Die Kerzen unten mit einem scharfen Messer abschaben, damit sie in den Flaschenhals passen – die Wachsflöckchen, die dabei entstehen, könnt ihr als Schneeflocken in die Flaschen füllen.
Die Flaschenhälse jeweils mit etwas Golddraht umwickeln.
Je ein Stück Sternanis mit der Heißklebepistole ankleben.
Die Kerzen auf einem weißen Teller aufstellen und mit etwas Holzwolle dekorieren (weniger ist bei dieser clean-chic-Version mehr).

Und dann braucht man nur noch darauf warten, bis es zum ersten Mal heißt: „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier….“

Nahrhaftes Vogelfutter selbstgemacht – da kann kein Piepmatz widerstehen!

Simpel: Vogelfutter selber machen!

Es fröstelt – der Olivenbaum wurde in eine Isomatte gewickelt, die Canna-Knollen ausgegraben und die Würmchen in ihrer Wurmkiste warm eingepackt. Und: die Vögelchen wollen wieder gefüttert werden.
Damit es auch heuer wieder heißt: „Alle Vöglein sind schon da, alle Vöglein, alle“ habe ich mich so wie die letzten Jahre daran gemacht, Vogelfutter zuzubereiten.
Nachdem es den kleinen Piepmätzen so gut schmeckt und es ganz schnell gemacht ist, teile ich hier gerne das Rezept mit euch:

Ihr braucht 1 Teil Kokosfett, und 2 Teile Trockenfutter. Letzteres besteht idealerweise aus Haferflocken, verschiedenen Körnern wie Sonnenblumenkernen, Leinsamen & Co und eventuell ein paar zerkleinerten Nüssen und getrockneten Beeren.

Das Kokosfett langsam in einem Topf erwärmen bis es flüssig ist, anschließend die Haferflockenmischung einrühren. Die Vogelfuttermasse in eine eckige Form füllen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank aufbewahrt hält das Vogelfutter locker den ganzen Winter über – soferne es nicht vorher aufgefuttert wird.

Bei Bedarf einfach stürzen, ein gefälliges Scheibchen abschneiden und appetitlich im Vogelhäuschen anrichten 😉

Wer`s etwas dekorativer gestalten möchte, kann die Masse in leicht abgekühltem, aber noch formbaren Zustand in Keksausstecher füllen oder Kugeln formen und wie Cake-Pops auf ein Ästchen stecken. Danach im Kühl- oder Gefrierschrank vollständig durchhärten lassen.